Hotel Juenmi

Aus Tradition wird Moderne

Schuhe aus, rein in die Pantoffeln, „aaaaawww“ so fühlt sich zu Hause ankommen an – a great feeling! So hat es sich in den 1950ern bestimmt auch angefühlt, als Familie Guggenberger ihr Eigenheim bezog. Für mich jedenfalls fühlte und fühlt es sich auch heute noch so an. Seit 1965 bin ich nun Stammgast. Echt, das glaubt keiner. Aber sicher, und ich kann Euch so einiges von meinen Erlebnissen rund um das juenmi und die Osttiroler Dolomiten erzählen. In den 80er-Jahren wurde viel umgebaut und saniert und mein Zimmer wurde echt schick gestaltet und hatte nun sein eigenes Badezimmer. Stell dir vor! A little bit of luxury hätte man damals gesagt. Auch der alte Aufenthaltsraum, in dem wir so manch gesellige Stunden erlebten, wurde damals aufgegeben und Ingrids Großeltern erweiterten das Haus um einen lichtdurchfluteten Frühstücksraum an der Südseite des Hauses. 
Gesellig und herzlich war die Atmosphäre weiterhin. Den Jahrtausendwechsel erlebte ich natürlich auch wieder hier in meinem persönlichen place to be für Dich und mich. Tochter Maria führte nun schon seit ein paar Jahren erfolgreich den Familienbetrieb. Ihr Mann Manfred unterstützte sie in letzter Zeit tatkräftig und wir hatten es immer nett, wenn er einen selbst gemachten Zirbenschnaps ausgab. Nun haben die beiden entschieden, es ein wenig ruhiger anzugehen und ihre Tochter Ingrid ist nun mit Ehemann Martin an der Reihe. Ich fühle mich hier einfach wohl und das liegt daran, dass neben Erneuerung und Modernisierung eine Tradition über die Jahre auf jeden Fall erhalten blieb, nämlich der private und persönliche Umgang mit uns Gästen.

Ich reise viel und fühle mich irgendwie sehr international. Aber hier in Sillian ist es wie zu Hause. Deswegen werde ich auch zukünftig meine weiteren Urlaube immer wieder bei den Guggenbergers und Juens verbringen und die zauberhaften Momenten in dieser traumhaft schönen Natur- und Bergwelt genießen.

Die Pension wurde im Laufe der Jahrzehnte immer moderner und geräumiger. WLAN, Lounge und immer mehr Komfort kamen hinzu. Ja und nur dass Ihr es wisst, es wird schon wieder fleißig umgebaut – sorry, es wurde – ist ja schon alles fertig. Ich will mir auf jeden Fall anschauen, was aus dem alten Guggenbergerhaus geworden ist. Und so freue ich mich schon auf die nächsten Glücksmomente im juenmi, denn das „Aaawww-Gefühl“ and a sensation of coming home habe ich noch immer, wenn ich hierher nach Sillian ins juenmi reise.

Warum es jetzt juenmi heißt? Nun, der Nachname von Ingrid lautet Juen und die beiden Initialen von Martin und Ingrid bringen den Rest – oder eben alles. Ich muss sagen: juenmi – I like it really much.

Ein paar Details im Haus erinnern immer noch an die Zeit von Maria und Josef Guggenberger. Wer schon einmal im juenmi gefrühstückt hat, der weiß, dass es in Omas Stube besonders nett ist. Das Getäfel und die Ziervorhänge wurden in den 80er Jahren mit viel Liebe zum Detail und auch zum regionalen Handwerk von den beiden Hausherren ausgesucht. Auch die Klivien stehen immer noch wie früher in den Fenstern und erfreuen die Gäste mit ihren schönen tieforangen Blüten. Ja, und der Name Guggenberger ist natürlich auch nicht voll und ganz von der Bildfläche verschwunden. So können Gäste, die gerne auch mal im Urlaub selber kochen, das Studio-Apartment „Guggenberger“ mieten. Es ist dort entstanden, wo Maria und Josef Guggenberger einst ihre privaten vier Wände hatten.

Die Berge und Du … juenmi liegt am Fuße der wunderbaren Welt der Dolomiten, einfach zum Greifen nah. Einsame Berggipfel gemeinsam erleben – that’s fun.

Du und ich im Winterspaß … juenmi liegt zentral umgeben von unzähligen Ski- und Rodelpisten in den Dolomiten. Winterspaß ohne Ende – oh yeah.